Die ganze Welt ist in UnOrdnung

oder: Deutschland räumt auf.

Unsere Welt steht auf dem Kopf. Wir alle sind mehr als sonst bedroht krank zu werden. Viele Arbeitsplätze sind in Gefahr. Eltern müssen zu Hause arbeiten und gleichzeitig Kinder beaufsichtigen. Großeltern und Enkelkinder vermissen sich. Freunde dürfen sich nicht treffen. Langjährige Kollegen sitzen plötzlich jeder für sich allein im Homeoffice. Kinder haben keine Spielkameraden außerhalb der Familie mehr. Menschen, die unsere Existenz sichern, uns pflegen, ernähren, heilen, beliefern … müssen jeden Tag ein hohes Risiko tragen. Es ist kein Ende in Sicht und auch keine Abkürzung. Da müssen wir jetzt durch.

Auf der anderen Seite sehe ich vieles, was mir Freude macht. Es gibt gegenseitige Ermutigung und praktische Hilfe, liebevolle Nachfragen und sehr viel Behutsamkeit im Umgang miteinander. Hoffentlich können wir das in eine Zeit „nach Corona“ mitnehmen. 

Viele von uns haben jetzt mehr Zeit, denn wir könne weder ausgehen, noch Termine vereinbaren. Und plötzlich hat Deutschland „Projekte“: Gärten erblühen unter großer Aufmerksamkeit, Dachböden und Keller werden entrümpelt, Schränke neu sortiert, Zimmer renoviert und geputzt. Wer viel Zuhause ist, lernt plötzlich seine Umgebung viel mehr zu pflegen und zu schätzen. Wir machen es uns richtig schön im Ausgleich zu den vielen Dingen, auf die wir noch lange verzichten müssen. Das ist ein konstruktiver, positiver Umgang mit dieser schwierigen Zeit und gefällt mir.

Achtung: Aufgrund der Covid-19-Pandemie kann ich derzeit keine Termine vor Ort anbieten. Falls Sie sich telefonisch von mir zu Ordnungsfragen beraten lassen möchten, finden Sie hier Informationen dazu.

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