Gewohnheiten geben uns Struktur und Sicherheit. Aber Sie können uns auch daran hindern, etwas Neues zu lernen oder zu erleben.

Wie wäre ein „innerer Hausputz“, bei dem ich meine Gewohnheiten ähnlich betrachte wie die Fächer meines Kleiderschranks? Welches meiner Rituale gleicht einem alten Wollpullover: durchaus warm und gemütlich, aber vollkommen abgewaschen und ausgeleiert. Und was würde passieren, wenn ich mich von den fusseligen, überholten Ideen verabschiede? Womöglich entsteht Platz und eine neue Sicht aufs große Ganze. Der Freiraum, neue Dinge auszuprobieren. Aber auch eine bewusste Wertschätzung dessen, was bleiben soll.

Danke, dass es dich gab, du alten Gewohnheit. Zu deiner Zeit warst du wichtig. Aber jetzt machen wir Schluss und wahrscheinlich bleiben wir auch keine Freunde.