Ordnung – ist sie erstrebenswert? spießig? selbstverständlich? anstrengend? überflüssig? lernbar? altmodisch? befreiend? Im Laufe unseres Lebens ist Ordnung meist alles davon, aber selten gleichzeitig.

Viele Menschen empfinden Ordnung als Last, Notwendigkeit oder verhasste Pflicht. Mit zunehmendem Alter können wir uns vielleicht am Ergebnis freuen, aber für die meisten von uns ist der Weg dazu – das Aufräumen – mühsam und unangenehm. Angefangen habe ich persönlich als Chaostante, aber heute bin ich ganz glücklich damit, Ordnung zu halten. Ich habe es gerne ordentlich in mir und um mich herum, was sehr viel miteinander zu tun hat. Am erstaunlichsten aber ist die Erfahrung, wieviel Freude mir das Aufräumen und Ordnung halten heutzutage macht und wie leicht es mir fällt.

Wie alle ganz großen Dinge des Lebens ist Ordnung nämlich ganz einfach. Man muss den Zugang zu ihr gefunden haben, dann wird sie zum Selbstläufer. Am besten aber gefällt mir, wieviel Zeit ich spare, seit ich nicht mehr alles suchen muss.